Der
richt’ge Jägersmann
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Das Größte für den Jägersmann Ist Wild zu schießen – nimmt man an. Trophäen sind genauso wichtig Und Schießgewehre – richtig!
Am Sonntag leckrer Rehwildbraten Ich konnte es kaum noch abwarten Wenn die Saison endlich beginnt Da freut sich sehr das Schwiegerkind.
Naja, heut’ ist es nichts geworden Sagt ____________ bei der Rückkehr am Morgen Kein Has’, kein Rehlein war zu seh’n Und der große Bock: er war einfach zu schön!
Ist doch nicht schlimm, hör’ ich mich sagen Der Tag wird kommen zum guten jagen Ich mach ihm Mut und geb’ ihm Recht Ich denk’ ihm geht’s bestimmt auch schlecht.
Vielleicht noch ein, zwei kurze Wochen Dann hat auch _____________ die Fährte gerochen Ich wünsche mir die Zeit herbei – Dann liegt der Bock – wenn nicht gar zwei!
Die Wochen gehen schnell ins Land Und wieder wart’ ich ganz gespannt Auf _____________’s Rückkehr aus dem Wald Doch mein großer Hunger lässt ihn kalt!
Ich frage ihn: was war denn los? Na, nichts, sagt er und lächelt bloß Die Morgendämmerung war schön Ich konnte Fuchs und Hase seh’n.
Und auch den Bock? Frag ich gespannt Auch den, sagt er so ganz entspannt. Er hat geäst und auch gelauscht Mit nichts hätt’ ich diesen Moment getauscht.
Mensch ____________ sag ich, hör mal zu! Jetzt lass ihn doch nicht so in Ruh! Du musst doch endlich mal verstehn Wir wollen ihn im Kochtopf seh’n.
Er guckt mich an mit großen Augen Als könnte er es gar nicht glauben Das ist doch nicht der einz’ge Sinn Für einen wahren Jägersmann.
Wie schön es ist im Wald zu sein Da kehrt die Lebensfreude ein Auch ohne irgendeinen Schuss Ist dies ein wohltuender Genuss
Es gibt so viel zu seh’n, zu hör’n Setz Dich mal hin, ich sag’s dir gern Früh morgens wenn’s noch dämmrig ist Als erstes Meister Lampe grüßt
Er hoppelt fröhlich auf und ab Und seine Löffel stehen grad Die Vögel halten einen Plausch Es breiten sich wunderbare Gerüche aus
Reinicke schnürt auf seiner Bahn Zum Himmel auf steigt ein Vogelschwarm Die Sonne blitzt durch den Blätterwald Und wärmt die Nase auch ganz bald
Dann plötzlich knackt das Unterholz Dem Jäger wird warm in seinem Pelz War’s links, war’s rechts, wo kam’s nur her? Die Ortung ist schon manchmal schwer
Doch nicht der Bock kommt vor die Flinte Der Grimmbart setzt hier nur Akzente Es bedarf schon langer Zeit Und einiger Beharrlichkeit
Das edle Tier endlich zu seh’n Und dann ist es doch gar nicht schön Den Anblick schnellstens zu beenden Und sich and’rer Dinge zuzuwenden
Ja, gut, denk’ ich, mal so betrachtet Hat er mir ganz schön heimgeleuchtet Doch eines will ich Euch verraten Ich freu mich trotzdem auf dem nächsten Rehwildbraten! |
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