Wenn
im Advent s’erste Lichtle brennt,
und wenn mr oft dr Handschuh scho braucha kennt,
wenn d’Baim ihre letschte Blätter
lasset,
und d’Lausbuaba
uff dr Niklaus basset,
wenn d’Brotepfel
uff dr Herdplatte bruzlet,
de letschde Zwetschga vollends verhutzlet,
wenn dr Baba d’Puppastuab
nei trapaziert,
und d’elektrisch
Eisebahn ausprobiert,
wenn mr’s erschte Päckle
verschickt,
und s’Elsle
no schnell a Paar Topflappe strickt,
wenn s’Fritzle sich mit dr Laubsäg
verleidet,
und g’hörig
derbei in de Daume nei scheidet,
wenn d’Hausfraue mit em Bache a’fanget,
ond s’Haushaltsgeld
hende und vorne it langet,
die Kloine all Dag uff de Kalender gucket,
ond s’Näsle
an jedes Schaufenstr na drucket,
ihre Mama von morgens bis obends ploagat,
weil se allaweil noch em Christkindle froaget,
bis zom Ellaboga im Guetsledoig stecket,
ond dr Zuckerguß von
de Zimtstern schlecket,
wenn mer d’Glaskugle
abstaubt vom letschte Joahr,
s’Lametta
sortiert ond Engelshoar,
oim de Christbaumständer uff de Zehe fällt,
ond wenn mr beim
Metzger de Broate b’stellt,
sich an me schena Reifa frait
und de Vögala
wieder Futter strait,
wenn sich die erschte Lichterbaim zeiget,
ond d’Gschäftsleit ihre Läde
vollbeiget,
mit allem was mr kaufe ka,
vom Belzmantel
bis zur Eisebah’,
wenn d’Kasse
klengelt im Akkord
und s’Eislaufa
wird zum Leischtungssport,
wenn d’Eiszapfe
an dr Dachrinne henget,
und d’Kinder
en Schnupfe von dr Gass hoim bringet,
wenn’s scho
zur Kaffeezeit dunkel wird
und jede Drecklach zur a Schleifetse wird,
und wenn’s
ab und zu mol a bissle schneit,
denn, jo denn,
isch s’Christkindle nimme weit!
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