Scharade

Dieses Spiel hat durch die Sammlung ACTIVITY große Verbreitung erfahren. Man kann es aber vielleicht noch besser ohne die Activity-Anleitung spielen und in einer Gruppe, die sich immer wieder trifft sogar eine neue Charade-Spiel-Kultur entwickeln.Der Reiz von Charade leigt darin, dass jeweils die Hälfte über den dargestellten Begriff Bescheid weiß und sich deshalb über die Fehlversuche der Gegner amüsiert.

Scharade fördert ungemein das schauspielerische Talent, es kann vom Kindergarten bis zur Management-Training überall eingesetzt werden. Nützlich ist ein bisschen Moderation durch einen Spielleiter, der die verschiedenen Varianten und Spielschwierigkeiten schon kennt und auch überbrücken kann.

Eine mittelgroße Gruppe von 10 - 30 Personen wird in zwei Teilgruppen getrennt, die jeweils so viel Begriffe erfinden und auf Loszettel scheiben, wie die gegnerische Gruppe Personen hat.

Dann kommen alle wieder zusammen. Jemand aus einer Gruppe zieht nun einen Vorschlag der Gegnergruppe, zeigt den Zettel der Gegnergruppe (ganz wichtig!) und spielt dann den Begriff der eigenen Gruppe vor, die ihn erraten muss.

Verboten sind das Aussprechen des Begriffes oder das Malen oder Anzeigen. Man kann aber einen komplizierten Begriff in Teilbegriffen erklären. Je nach Expertise wird man auch Eigennamen oder auch geographische Begriffe weglassen.

Wahrscheinlich wird es mehrere Runden geben, weil die meisten Begriffe doch sehr schnell gefunden werden und man deshalb gerne eine Steigerung der Schwierigkeiten anstreben wird.