Die Marmeladenfabrik

Peter Rainer

 

Ein Marmeladefabrikant feierte das Jubiläum seines Betriebes. Bei der Festtafel sprach ein Betriebsangehöriger. Er war geistig ganz gut beisammen, denn er hatte die Hauptschule D Zug besucht, nur hat er gestottert. Und er begann also:


Sehr geehrter Herr Chef!
Sie sind ein tro-, tro-, trotz Ihrer Strenge sehr geehrter und beliebter Vorgesetzter gewesen. Schon ihr Vater der hund-, hund-, hundert Jahre alt geworden ist, war ein idi-, idi-, idialer Geschäftsmann. Ihr Sohn der ein depp-, depp-, Deputierter bei der Handelskammer ist, wird den Betrieb gut weiterführen. Ihre Frau Gemahlin, diese sau-, sau-, saubere Frau hatte wegen Ihres großen popo-, popo-, politischen Einflusses viele Freunde.
Sehr geehrter Herr Chef!
Sie können mich A-, A-, Anbetracht meines Sprechfehlers entschuldigen, wenn ich mich anscheinend kurz fasse. Ihre Firma ist am hund-, hund-, hundertsten Jahrestag größer als jeweils zuvor geworden. Ihre Marmelade schmeckt wie eine gall-, gall-, gallezianische Firma festgestellt hat, ausgezeichnet. Wer ihre Marmelade isst, wird hin-, hin-, hinreichend davon überzeugt.
Und nun leben sie noch lange hoch-, hoch, hoch.