Gedicht: Ohne Dich ist es kalt

Friedhelm Detert

Einsam geh ich meine Wege,
strauchelnd suche ich nach Halt,
ich frage mich warum ich lebe,
denn die Welt ist ja so kalt.

Aus den Augen rinnen Tränen,
und das Herz es tut so weh,
was soll ich jetzt beginnen
wenn ich in die Zukunft seh`

Ach ich kann den Weg nicht finden,
den wir gemeinsam wollten gehen,
tat mich immer an dich binden,
kann das Leben nicht verstehen.

Ich geh durch dunkle Gassen
Erloschen die Laternen sind
Wie soll ich es nur fassen,
warum das Glück so schnell verrinnt

Ich kann Dich nicht mehr sehen,
Du ließest mich allein,
wie konnt das nur geschehen,
warum musste es denn sein.

Ich steh an Deinem Grabe,
und rede leis mit Dir,
doch was ich Dir auch sage,
es fehlt die Antwort mir.

Ja aus des Himmels Höhn,
hoff ich bist Du bei mir,
Du kannst mich immer sehn,
und ich bin dann bei Dir!