Feiern richtig absichern

Egal, ob es um eine Geburtstagsparty geht, eine Hochzeit oder einfach nur eine zünftige Grillparty im Sommer: Wer größere Veranstaltungen organisiert, sollte immer darauf achten, rechtlich abgesichert zu sein, um einen möglichen finanziellen Schaden zu vermeiden. Schließlich kann auf jeder Party ein Unglück geschehen.

Ohne Haftpflichtversicherung geht es nicht

Der Veranstalter haftet für die Sicherheit seiner Gäste. Die meisten Versicherungen bieten zusätzlich zu den regulären privaten Haftpflichtversicherungen kurzfristige Zusatzpolicen, mit denen Partys jeder Art abgesichert werden können. Zu den Kosten, die die Versicherung abdeckt, gehören beispielsweise auch Schadenersatzforderungen, wenn ein Partygast auf einer Hochzeit beim Tanzen ausrutscht und sich ein Bein bricht, oder wenn sich jemand durch Funkenflug an der Grillhütte Verbrennungen zuzieht.

Weitere Schäden, die von einer Haftpflichtversicherung übernommen werden, sind zum Beispiel Schäden beim Be- und Entladen, die Benutzung von Pavillons und Podien, Probleme beim Essen und Trinken sowie Schäden durch Feuerwerk oder Beschädigung der Umwelt aus anderen Gründen, z.B. wenn die Gäste in der Natur Blumen zertrampeln oder mit einem Lagerfeuer den Boden verbrennen. Unterschätzt werden auch die Gefahren durch sogenannte Fluglaternen, die in den Himmel aufsteigen sollen und sich dabei häufig in Bäumen oder gar Hausdächern verfangen und einen Brand auslösen.

Wichtig ist auch immer, die Versicherungsfragen mit dem möglichen Vermieter oder Verpächter zu klären, wenn zum Beispiel von der Stadt eine öffentliche Grillhütte für den Abend gemietet wurde oder von einem privaten Landbesitzer ein schöner Uferstreifen am örtlichen See. Werden für die Veranstaltung Musiker oder andere Unterhalter engagiert, sollte auch mit diesen vorher die Versicherungspflicht besprochen und möglicherweise vertraglich geregelt werden. So kann es sein, dass der Veranstalter für Schäden aufkommen muss, die an Instrumenten der Band entstanden sind. Aber auch die Band muss möglicherweise für von ihnen verursachte Schäden aufkommen.

Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung boomt. Immer mehr Menschen sichern sich heute mit einer Rechtsschutzversicherung gegen mögliche gerichtliche Streitereien ab. Dies führt natürlich auch dazu, dass immer mehr Menschen, die ohnehin über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, gerne einmal eine Klage einreichen. Es kostet sie ja nichts.

Auch für Veranstalter lohnt es sich, eine solche Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Das Portal www.rechtsschutz-info24.de bietet einen übersichtlichen Vergleich über alle Rechtsschutzversicherungen, die in Deutschland angeboten werden und die Kosten, die auf den Versicherten zukommen. Je nach Tarif und Umfang kostet eine gute Rechtsschutzversicherung etwa 100 bis 300 Euro im Jahr. Dies ist eine geringe Summe im Vergleich dazu, was Rechtsanwälte und Gerichte im Prozessfall an Gebühren verlangen. Und so ist jeder Veranstalter von Partys auf der sicheren Seite, sollte einmal ein Partygast auf die Idee kommen, den Veranstalter aus irgendeinem Grund vor das Gericht zu zerren.