Ostern lasst erklingen

Friedhelm Detert

Ich höre es singen und sehe es springen,
ich hör es aus allen Büschen dringen.
Er ist wieder da, laut könnt ich es singen,
lasst es an allen Orten erklingen!

Der Frühling, der Frühling, er kehrte nach Haus,
und schmiss den langen Winter hinaus.
Der Himmel ist wieder so richtig blau,
und im Magen wird es vielen ganz flau.

Das Herz es schlägt täglich etwas schneller,
die Tage werden ständig immer heller.
Die Luft ist so seidig und sehr mild,
doch in der Natur da wird alles wild.

Ich sehe über Wiesen die großen Hasen springen,
den Ruf des Fasanen, aus allen Ecken dringen.
Am Waldesrand ein Rudel Rehe stehen,
ganz langsam sie zum äsen weiter gehen.

Der Tauben ach so lautes gurren,
der Katzen liebestolles schnurren.
Zitronenfalter sehe ich Fliegen,
und sich auf bunten Blüten wiegen.

Der Sonne ach so warme Strahlen,
sie kamen auch bis nach Westfahlen.
Die Wiesen stehen im dunklen Grün,
dazwischen erste Blumen blühen.

Der Himmel ist so sternenklar,
der Mond so rund und wunderbar.
Man hört es schon aus den Klostern,
ihr Leute jetzt wird’s endlich Ostern.

Die Hühner legen fleißig Eier,
sogar in vielen Farben zur Osterfeier.
aus Schokolade oder Marzipan,
die kommen sicher dann vom Hahn.

Die Hasen bringen sie nach Hause,
beim Liebesspiel gibt`s etwas Pause.
Die Häsin hilft so richtig mit,
so bleibt sie doch auf Dauer fit.

Wenn dann die Kinder fleißig suchen,
sitzt Oma, Opa ja beim Kuchen,
der Kinder freudig, frohes Lachen,
wird allen Eltern Freude machen.

Am Abend dann beim Osterfeuer,
denkt jeder an das Osterabenteuer.
Die Kinder gehen bald ins Bett,
das finden auch die Eltern nett!

Sie können den Frühling jetzt genießen,
sie lassen die Gefühle sprießen,
und dann vielleicht im nächsten Jahr,
wird Ostern wieder wunderbar!