Warten auf den Frühling

Annette Andersen

 

Noch Frühjahr ist`s. Und kalt ist`s auch.
Der Winter will nicht weichen.
Der Atem weht als kalter Hauch;
als frostig kaltes Zeichen.

Und schweift der Blick weit übers Land,
sieht man noch weiße Flecken,
geschützt, der Sonne abgewandt,
im Schatten sich verstecken.

Der Mensch, für Ungeduld bekannt,
der meckert übers Wetter.
Er wartet, Tag für Tag, gebannt
und hofft, es wird bald netter.

Das Tier im Wald und auf dem Feld,
das lässt sich nicht beirren.
Es weiß: Bald grünt und blüht die Welt,
und Mücken werden schwirren.