Tipps zur Organisation einer Hochzeitsfeier im Garten

 

Die eigenen vier Wände eignen sich hervorragend, um die eine oder andere Party steigen zu lassen. Ob Konfirmationsfeier, Hochzeitsfeier oder eine simple Party mit Nachbarn und Freunden, hier lässt sich jeder Anlass feiern.

Als Mieter Regeln einhalten

Hochzeits-Feier im eigenen Garten Das Feiern zu Hause hat so einige Vorzüge: Die Stimmung ist immer gut, die Teilnehmer überschaubar und die Kosten halten sich in der Regel in Grenzen. Gegen eine Party zu Silvester hat grundsätzlich niemand etwas, schließlich feiert zu dem Zeitpunk das ganze Land. Wenn man es an anderen Tagen übertreibt, dann klingelt schnell der erste Nachbar an der Wohnungstür.Wer die Warnung nicht ernst nimmt, für den beendet schnell die Polizei die Party. Mieter müssen dementsprechend immer Rücksicht auf die Nachbarn nehmen.

Grundsätzlich gilt in Mehrfamilienhäusern ab 22 Uhr Nachtruhe. Sonderreglungen gelten zu Silvester und anderen ortsüblichen Feiertagen wie Karneval beispielsweise. Dennoch sollte man auf Kinder und ältere Menschen Rücksicht nehmen. Die allgemeine Behauptung, dass man ab und zu mal richtig feiern darf, trifft bei Mietern nicht zu. Innerhalb der Ruhezeiten zwischen 22 Uhr und acht Uhr gilt Zimmerlautstärke. Die Geräuschkulisse hängt natürlich stark von der Dämmung ab. Wer somit Musik hören möchte, sollte den Bass auf das Minimum reduzieren. Wer es sich mit den Nachbarn nicht verscherzen möchte, kündigt eine Party immer im Voraus an. In der Regel haben sie nichts dagegen, schließlich werden sie früher oder später auch feiern wollen und um Erlaubnis beziehungsweise Verständnis bitten.

Vorbereitungen im Garten

Wer ein Eigenheim besitzt, muss sich weniger um seine Nachbarn sorgen. Bei einer Feier im Garten sollte man dennoch nicht übertreiben indem man alle Nachbarn durch lautstarke Musik am Fest teilhaben lässt. Mit Rücksicht auf Nachbarn kann jeder Hausbesitzer aber auch eine große Veranstaltung, etwa eine Hochzeit, im Garten feiern. Hier gibt es allerdings einige Herausforderungen: *
Platzangebot:
Für
eine
Hochzeit
mit
beispielsweise
300
Gästen
muss
genug
Platz
zur
Verfügung
stehen.
Ist
dieser
nicht
vorhanden,
müssen
einige
Gäste
von
der
Liste
weichen.
Grundsätzlich
kann
eine
kleinere
Hochzeitsfeier
eine
kluge
Entscheidung
sein,
da
eine
Variante
bei
Schlechtwetter
ebenfalls
eingeplant
werden
muss.
Diese
wird
wahrscheinlich
in
einem
Festzelt,
in
der
Garage,
im
Haus
oder
in
der
Scheune
stattfinden
und
dort
ist
bekanntlich
nicht
genug
Platz,
um
einige
Hundert
Menschen
unterzubringen.


*
Hilfe
annehmen:
Die
Planung
einer
Hochzeit
ist
für
das
Brautpaar
alleine
kaum
machbar.
Professionelle
Wedding
Planner
oder
Freunde,
Bekannte
und
die
Familie
können
helfen,
wichtige
und
weniger
wichtige
Entscheidungen
zu
treffen.
Erfahrene
Wedding
Planner
bringen
Ideen
für
die
Feier
mit,
auf
die
das
Brautpaar
womöglich
nicht
kommen
würde.


*
Gartenvorbereitung:
Die
Hochzeitsfeier
im
Freien
soll
auf
einem
schönen,
grünen
Rasen
stattfinden.
Da
dieser
im
Blickpunkt
der
Hochzeitsgesellschaft
sein
wird,
sollte
er
dementsprechend
gut
aussehen.
Dazu
den
Rasen
entsprechend
mähen
und
gegebenenfalls
Monate
im
Voraus
aufpäppeln,
falls
er
nicht
in
Bestform
ist.
Etwas
schwierig
ist
es,
einen
ebenen
Boden
zu
finden,
wo
Tische
und
Stühle
wackelfrei
stehen
können.
Festzeltverleiher
können
hier
helfen.
Sie
bieten
Tische
an,
deren
Tischbeine
in
der
Höhe
unterschiedlich
einstellbar
sind.


*
Stromversorgung:
Für
Licht,
Musik
und
andere
Dinge
wird
Strom
benötigt.
Empfehlenswert
sind
Kabeltrommeln
aus
dem
Baumarkt,
die
auch
höheren
Belastungen
problemlos
standhalten.


*
Übernachtung:
Einige
Gäste
könnten
für
die
Hochzeitsfeier
weit
reisen
und
würden
sich
über
eine
Übernachtungsmöglichkeit
freuen.
Während
die
Übernachtung
von
Familienmitgliedern
machbar
sein
sollte,
ist
es
bei
mehreren
Personen
schwierig.
Das
Brautpaar
sollte
sich
bemühen,
ein
preiswertes
Hotel
oder
eine
Pension
in
der
Nähe
zu
finden.


*
Nachbarn
informieren:
Wie
zuvor
erwähnt,
sollte
man
die
Nachbarn
nicht
mit
seiner
Feier
unnötig
belästigen,
sonst
beendet
die
Polizei
im
schlimmsten
Fall
die
Party.
Deshalb
alle
Nachbarn
frühzeitig
informieren
oder
gleich
zur
Hochzeitsfeier
einladen.


*
Toilette:
Wenn
100
Gäste
den
ganzen
Abend
essen,
trinken
und
tanzen,
müssen
sie
früher
oder
später
auf
die
Toilette.
Bei
einer
solchen
Anzahl
von
Gästen
möchte
verständlicherweise
niemand
das
eigene
Badezimmer
zur
Verfügung
stellen.
Eine
Alternative
sind
portable
Miettoiletten,
die
im
Garten
aufgestellt
werden
können.
Zum
Händewaschen
und
Schminken
kann
das
Brautpaar
dann
doch
das
Badezimmer
zur
Verfügung
stellen.

3 finale Tipps für eine
erfolgreiche Hochzeitsfeier

Mit den nachfolgenden Tipps werden sich die Gäste der Hochzeitsfeier garantiert wohlfühlen:

1.
Essen
organisieren:
Das
Essen
ist
mit
Sicherheit
nicht
die
Hauptattraktion
einer
Hochzeit,
sollte
allerdings
auch
nicht
vernachlässigt
werden,
denn
die
Erwartungen
sind
häufig
sehr
hoch.
Weil
Laien
den
Umfang
nicht
einschätzen
können,
wird
empfohlen,
die
Angebote
professioneller
Catering-Unternehmen
in
Anspruch
zu
nehmen.


2.
Kostenplanung:
Jede
Hochzeit
hat
ein
Budget,
das
häufig
nicht
erweiterbar
ist.
Zwar
lässt
sich
bei
der
Feier
zu
Hause
einiges
sparen,
das
bedeutet
aber
nicht,
dass
sie
automatisch
günstig
ausfällt.
Die
Inanspruchnahme
einer
Band,
die
Anmietung
eines
Zeltes
und
die
Kostenübernahme
für
Hotelaufenthalte
lassen
die
Kosten
schnell
steigen.
Mit
einem
persönlichen
Budgetplan
kann
das
Brautpaar
den
Kostenrahmen
jederzeit
im
Auge
behalten.


3.
Tanzfläche
schaffen:
Nach
dem
Essen
und
einigen
Gläsern
Champagner
werden
die
ersten
Gäste
die
Tanzfläche
betreten
wollen,
schließlich
wäre
eine
Hochzeit
ohne
Tanz
wie
Weihnachten
ohne
Geschenke.
Im
Garten
muss
dazu
eine
ebene
Fläche
geschaffen
werden.
Hier
sind
portable
Tanzböden
zu
empfehlen,
die
sich
auf
jeden
Untergrund
ohne
Werkzeug
verlegen
lassen.