Und der Mond spinnt Silberfäden

S. Blümlein

Und der Mond spinnt Silberfäden durch die dunkle Nacht –

Nachtwind trocknet meine Tränen, die Erinnerung gebracht.

Wehmut schleicht auf leisen Sohlen aus den Ecken der Räume –

Zerbrochen, versunken, verloren sind alle meine Träume.

Was Du mir warst, wird mir nie mehr ein Anderer sein –

Und so bin – trotz aller Freunde – ich eines nur : allein!

Mein Herz, voll Sehnsucht, ruft nach Dir, Verzweiflung schlägt zu mit Macht –

Und der Mond spinnt Silberfäden durch meine dunkle Nacht…….